Invasive Pflanze: Götterbaum gefährdet heimische Arten

Der Götterbaum gilt als sehr dekorativ, schnell wachsend und anspruchslos – eigentlich ideal für Hobbygärtner. Dennoch sollte man den Götterbaum aus dem Garten verbannen: Das Gehölz breitet sich über seine Samen stark aus und bildet große Wurzelgeflechte, so dass heimische Arten verdrängt werden.

Um das Ausbreiten von Ailanthus altissima, so der lateinische Name des Götterbaums, zu verhindern, sollten Hobbygärtner die Fruchtstände und Jungtriebe von bestehenden Bäumen entfernen. Unterirdische Wurzelausläufer können bis zu 15 Meter vom Stamm entfernt austreiben.Sie können Gebäude und Betonflächen beschhädigen. Auch die geflügelten Samen werden über größere Distanzen verbreitet. Wer die Schößlinge nicht konsequent entfernt, wird ihnen irgendwann schon wegen der großen Anzahl nur noch schwer Herr.

Bis zu 30 Meter wird der Götterbaum hoch, zwischen 80 und 300 Zentimeter gewinnt er pro Jahr und wächst damit besonders schnell. Dabei ist er sehr genügsam.

DIE RINDE, BLÄTTER UND BLÜTENSTAUB KÖNNEN ALLERGISCHE HAUTREIZUNGEN VERURSACHEN. DER GÖTTERBAUM WIRD MIT ESSIGBAUM OFT VERWECHSELT.

Unsere Fachberater Fr. Veronika Dogas & Hr. Peter Zahrl